Satzung des ASCK e. V.
2011-05-01

Satzung des Akademischen Segelclubs Konstanz                                                                                Konstanz 28 / 08 / 2004


§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein trägt den Namen Akademischer Segelclub Konstanzund wird mit ASCK abgekürzt. Der Verein soll  in das Vereinsregister eingetragen     werden. Nach erfolgter Eintragung erhält der Name den Zusatz e.V. Der Sitz des Vereins ist Konstanz.Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2 Zweckbestimmung des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegünstigte Zwecke"  der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er dient der Interessenvertretung der in ihm zusammengeschlossenen Segler. Der Verein fördert aktiv den Segelsport. Der Verein unterstützt die seglerische Aus- und Weiterbildung, der Verein widmet sich dem Regattasegeln und dem Fahrtensegeln und dient der Kontaktpflege zwischen den segelnden Studenten und Absolventen der Konstanzer Hochschulen.Der Verein kann Mitglied in anderen Vereinigungen werden.Für die Erfüllung dieser satzungsmäßigen Zwecke sol en geeignete Mittel durch Beiträge, Umlagen, Gebühren, Spenden, Zuschüsse und sonstige Zuwendungen eingesetzt werden. Vereinsaämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt; in Ausnahmen sind Aufwand- sentschädigungen zul ässig. Der Vorstand kann im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten eine angemessene Vergütung nach Maßgabe der Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26 a EStG beschließen. Das Nähere regelt der Vorstand.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitglieder

1.) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.

2.) Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, aus außerordentlichen Mitgliedern, aus Fördermitgliedern und aus Ehrenmitgliedern.

3.) Ordentliche Mitglieder sind die direkt im Verein mitwirkenden
vol jährigen Mitglieder. Sie haben die vol en Rechte und Pflichten gemäß §4.

4.) Ordentliches Mitglied kann werden, wer für die Dauer von 6 Monaten außerordentliches Mitglied war. Die außerordentliche Mitgliedschaft kann schriftlich beim Vorstand beantragt werden, über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

5.) Neu aufgenommene Mitglieder werden auf der nächstfolgenden Mitgliederversammlung vorgestel t. Die Aufnahme als ordentliches Mitglied erfolgt nach einer außerordentlichen Mitgliedschaft von wenigstens 6 Monaten durch einfachen Mehrheitsbschluß der Mitgliederversammlung. Bis zur Aufnahme als ordentliches Mitglied kann der Vorstand die Mitgliedschaft eines außerordentlichen Mitglieds schriftlich kündigen.

6.) Außerordentliche Mitglieder sind jugendliche oder neu aufgenommene Mitglieder. Sie besitzen kein Stimmrecht.

7.) Fördermitglieder sind Mitglieder, die sich zwar nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigen, jedoch Ziele und Zweck des Vereins in geeigneter Weise fördern und unterstützen. Sie besitzen kein Stimmrecht.

8.) Ehrenmitglieder sind Mitglieder, die aufgrund Ihrer besonderen Verdienste um den Verein von der Mitgliederversammlung mittels Zweidrittel-Mehrheit benannt werden. Sie besitzen die vol en Rechte und Pflichten wie die ordentlichen Mitglieder sind aber von Mitgliedsbeiträgen und Arbeitsstunden befreit.

9.) Die Mitgliedschaft endet durch freiwil igen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.

10.) Die freiwil ige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung bis zum Ende des Geschäftsjahrs gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Der Vorstand kann in begründeten Fäl en einer Fristverkürzung zustimmen.

11.) Der Ausschluss eines Mitglieds kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

12.) Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen al e Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Zur Verfügung gestel tes Vereinseigentum ist unverzüglich zurückzugeben. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.) Al e Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu Nutzen und an al en angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

2.) Stimmberechtigte Mitglieder haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stel en.

3.) Die Mitglieder haben die Satzung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ordnungsgemäß einzuhalten, sie sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck ­ auch in der Öffentlichkeit ­ in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

4.) Die Mitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen, Umlagen, Gebühren verpflichtet wie sie in der Mitgliederversammlung beschlossen wurden. In begründeten Ausnahmefäl en kann auf Antrag die Entrichtung der Beiträge und Umlagen ermäßigt, gestundet oder erlassen werden. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

5.) Die Mitglieder sind zur Ableistung von Arbeitsstunden verpflichtet, wie sie in der Mitgliederversammlung beschlossen wurden. In begründeten Fällen kann auf Antrag eines Mitgliedes die Arbeitsleistung auch durch einen erhöhten Beitrag kompensiert werden, die Höhe des Beitrages beschließt der Vorstand. Nicht geleistete Arbeitsstunden sind durch einen Geldbetrag abzulösen. Der Höchstsatz beträgt 25, 00 Euro pro Stunde. Die Höhe beschließt die Mietgliederver- sammlung.

6.) Die Rechte und Pflichten fördender Mitglieder werden gesondert vereinbart.

§ 5 Organe

Organe des Vereins sind:

1.) Die Mitgliederversammlung

2.) Der Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

1.) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, sie hat insbesondere folgende Aufgaben:- Die Jahresberichte entgegenzunehmen und zu beraten,- Rechnungslegung für das abgelaufene Geschäftsjahr,- Entlastung des Vorstands,- im Wahljahr den Vorstand zu wählen,
- über die Satzung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung desVereins zu bestimmen,
- die Kassenprüfer zu wählen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und nicht Angestel te des Vereins sein dürfen.

2.) Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, mindestens aber einmal im Geschäftsjahr, im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs, einberufen. Die Einladung erfolgt 14 Tage vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse.

3.) Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Punkte zu umfassen:- Bericht des Vorstands,- Bericht der Kassenprüfer,- Entlastung des Vorstands,- Wahl des Vorstands im Wahljahr- Wahl von zwei Kassenprüfern,- Genehmigung des vom Vorstand vorzulegenden Finanzplans für das laufende Geschäftsjahr,- Festsetzung der Beiträge/Umlagen für das laufende Geschäftsjahr bzw. zur Verabschiedung von Beitrags- und Gebührenordnungen,- Beschlussfassung über vorliegende Anträge.

4.) Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Nachträglich eingereichte Tagesordnungspunkte müssen den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.


5.) Spätere Anträge ­ auch während der Mitgliederversammlung gestel te Anträge ­ müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).

6.) Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

7.) Der Vorsitzende oder sein Stel vertreter leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag des/der Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung einen besonderen Versammlungsleiter bestimmen.

8.) Stimmberechtigt sind ordentliche und Ehrenmitglieder. Jedes
Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht wird in der Regel persönlich ausgeübt. Ein Mitglied hat jedoch die Möglichkeit sein Votum schriftlich  Seite: 05 / 07 einem anderen Mitglied für jeweils eine Mitgliederversammlung zu übertragen. Ein Mitglied kann jeweils nur ein übertragenes Votum wahrnehmen.

9.) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

10.) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestel te Antrag als abgelehnt.

11.) Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen offen durch Handaufheben oder Zuruf.

12.) Für Satzungsänderungen ist eine Zweidrittel-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich.13.) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokol  innerhalb von zwei Wochen nach der Mitgliederversammlung niedergelegt und von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet. Das Protokol  kann von jedem Mitglied eingesehen werden.


§ 7 Vorstand

1.) Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem:- Vorsitzenden- Stel vertretenden Vorsitzenden- Schatzmeister- Schriftführer- Bootswart

2.) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

3.) Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er gibt sich eine Geschäftsordnung und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen.

4.) Die Vorstandschaft beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind oder schriftlich zustimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

5.) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, vertreten. Der Vorstand ist an die Satzung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden. Er übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.

6.) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann der Vorstand für dessen Aufgabengebiet einen kommissarischen Vertreter für die verbleibende Amtszeit aus den Reihen des Vorstandes benennen. Der Vorstand darf jedoch nicht weniger als drei Personen umfassen. Scheidet der Vorsitzende vorzeitig aus, bedarf es in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einer Nachwahl für die verbleibende Amtszeit.

§ 8 Finanzplan und Haushalt

1.) Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung eine Jahresrechnung und einen Finanzplan für das laufende Jahr vor. Die Bestätigung erfolgt durch einfache Mehrheit.

2.) Die Erfül ung des Finanzplanes obliegt dem Vorstand.3.) Abweichungen vom Haushalt, die eine Mehrbelastung der Mitglieder nach sich ziehen, bedürfen der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.4.) Die Mitgliederversammlung darf den Haushaltsplan um zusätzliche Ausgaben erweitern, wenn diese durch Umlagen oder Rücklagen gedeckt sind.


§ 9 Kassenprüfer


1.) Über die Mitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von 2 Jahren zu wählen.


2.) Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei

insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustel en. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Aufgaben. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 10 Auflösung des Vereins

1.) Über die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertel-Mehrheit al er stimmberechtigten Mitglieder.

2.) Das Vermögen des Vereins fäl t bei Auflösung oder Aufhebung oder bei Wegfal  steuerbegünstigter Zwecke an die Universität Konstanz, die  Konstanz 28 / 08 / 2004 es unmittelbar und ausschließlich für den Hochschulsport zu verwenden hat.